Sicherheit ist das Thema beim FDP-Ortsparteitag

Beflügelt vom Landtagswahlergebnis, von der schnellen Regierungsbildung in Düsseldorf und auch von der Aufnahme neuer Mitglieder in Ennepetal war beim gut besuchten Ortsparteitag des FDP-Stadtverbandes viel Optimismus und

Sicherheit ist das Thema  beim FDP-Ortsparteitag

Beflügelt vom Landtagswahlergebnis, von der schnellen Regierungsbildung in Düsseldorf und auch von der Aufnahme neuer Mitglieder in Ennepetal war beim gut besuchten Ortsparteitag des FDP-Stadtverbandes viel Optimismus und eine gute Stimmungslage zu spüren. Wahlen fanden in diesem Jahre nicht statt, aber der Vorstand um den Vorsitzenden Klaus Muck wurde in der „Rosine“ einstimmig entlastet.

Muck, würdigte in seinem Bericht die Sachkompetenz des heimischen Landtagskandidaten Ulrich Schilling, der ein für die FDP überdurchschnittliches Ergebnis in Ennepetal erzielt habe. „Wir werden wieder wahrgenommen“, sagte Klaus Muck. Die Kooperation von CDU, Grüne, Freie Wähler und FDP im Ennepetaler Stadtrat funktioniere  auch im zweiten Jahr. Es gelte aber für die FDP, das Profil zu bewahren.

Fraktionschef zu Sparvorschlägen

Auch der Fraktionsvorsitzende der FDP im Rat der Stadt, Michael Haas, sagte in diesem Zusammenhang: „Wir sind auf dem richtigen Weg.“ Seine vor einem Jahr geäußerte Befürchtungen in Sachen Berlet seien eingetreten. „Hoffentlich war das eine Lehre für den Rat der Stadt“, resümierte, Michael Haas. Da die neue Landesregierung die Städte finanziell entlasten wolle, so auch bei den Offenen Ganztagsschulen, hoff er, das Ennepetaler Konzept beibehalten zu können. Ansonsten gingen die Einsparvorschläge in den verschiedensten Bereichen in die richtige Richtung, so Haas. Der Fraktionsvorsitzende ging noch in seiner Rede auf die wichtigsten Beschlüsse des Rates der Stadt ein, so zum Haus Ennepetal. Sie alle wurden schon in dieser Zeitung dargestellt. Im weiteren Verlauf referierte  der Landtagsabgeordnete Christian Mangen und Gregory Staats vom Schwelmer Sicherheitsunternehmen „Staats und Niggemann Security GmbH“. Beide waren der Meinung, dass es in NRW „No Go Areas“ gebe. Staats schilderte, wie Polizisten oftmals erst auf Verstärkung warten müssten, um in diesen Gebieten eingreifen zu können. „Es fehlen einfach Polizisten“, sagte der Mann, der selbst einmal Polizeibeamter war. Jurist Christian Mangen ist sich sicher, das nur Polizeipräsenz auf der Straße die Kriminalität eindämme. Von Videoüberwachung halte er aber nichts.

MdL Christian Mangen als Gast

Gregory Staats berichtete, wie sein Unternehmen bei Großveranstaltungen tätig ist, schilderte die manchmal auch schwierige Zusammenarbeit mit Behörden, lobte aber auch die heimische Region und die Stadt Ennepetal. So habe „Staats und Niggemann“ bei der Bewachung der Flüchtlingsunterkunft an der Wilhelmshöher Straße nur gute Erfahrungen machen können. Gregory Saats: „Wir sind keine Polizei, sehen uns aber als Zuarbeiter“. Er sagte auch, dass es im Sicherheitsgewerbe viele „schwarze Schafe“ gebe“

Der Abgeordnete Mangen glaubt zu wissen, warum so viele Straftäter im Gefängnis landen. „NRW hat übervolle Gefängnisse. Das wissen die Richter und sprechen Strafen auf Bewährung aus“. Schuld an dieser Misere sei die abgewählte rotgrüne Landesregierung.

Quelle: Hans-Jochem Schulte