Middeldorf und Reuter: FDP enttäuscht über die Ausführungen der Deutschen Bahn

Die Deutsche Bahn AG plant eine Änderung des Fernverkehrsangebotes. Medienberichten war zu entnehmen, dass ein zusätzliches ICE-Sprinter-Angebot massive Auswirkungen auf Haltestellen im Gesamtsystem Schiene haben werden. Um Klarheit in die Absichten der Bahn zu bringen, haben die Fraktionen von CDU und FDP veranlasst, dass Vertreter der DB AG im Verkehrsausschuss des Landtages Auskunft geben. Zum Bericht der Deutschen Bahn erklären Bodo Middeldorf, verkehrspolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion und Ulrich Reuter, Sprecher für Schienenverkehr:

 

Bodo Middeldorf: „Wir sind irritiert, wenn grundlegende Änderungen des verkehrlichen Angebots wie die Streichung von ICE-Linien und die Schaffung einer Sprinterverbindung an der Verkehrspolitik des Landes vorbeigeplant werden. Es ist nicht akzeptabel, wenn ganze Regionen wie der Großraum Wuppertal und Hagen durch eine Verminderung der Taktfrequenz vom Fernverkehrsangebot praktisch abgehängt werden. Diese Befürchtungen sind nach wie vor nicht vom Tisch. Die Deutsche Bahn ist klare Antworten schuldig geblieben.“

 

Ulrich Reuter: „Vor allen Dingen können wir nicht hinnehmen, wenn durch das zusätzliche ICE-Sprinter-Angebot unser Nah- und Regionalverkehr beeinträchtigt werden sollte. Dabei geht es um die Interessen von Millionen von Pendlern und Bahnnutzern des Nahverkehrs. Das ist ein Kernstück der Mobilität im Land. Wir erwarten mehr Transparenz von der Deutschen Bahn AG.“